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Inhaltsverzeichnis

 

Entsafter Vergleich 2019 – Welcher Entsafter ist der Beste?

 

In diesem Artikel befassen wir uns heute mit dem Thema Entsafter. Wir zeigen Dir, welche Entsaftertypen es gibt und zeigen Dir auch, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Entsaftertypen gibt. Gleichzeitig geben wir Dir alle wichtigen Informationen an die Hand, sodass Du Dir eine Meinung bilden und entscheiden kannst, welcher Entsafter am besten für Dich geeignet ist.

 

 

Ein kurzer Überblick:

 

  • Mit einem Entsafter lässt sich nicht nur Obst entsaften, sondern auch Gemüse wie Gurken, Paprika, Blattsalate und vieles mehr.
  • Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, bei dem darf ein Entsafter nicht fehlen. Im Gegensatz zu gekauften Säften aus dem Supermarkt, behalten selbstgemachte Säfte mit einem Entsafter ihre Vitamine und Mineralstoffe bei. Ein Muss, wenn man seinem Körper unterstützen möchte, so viele Nährstoffe wie nur möglich zu bekommen.
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Entsaftern: Die Saftpresse, den Dampfentsafter und den Zentrifugalentsafter.
  • Nicht jeder Entsafter ist in der Lage alles an Gemüse und Obst zu entsaften. So hat ein Zentrifugalentsafter Probleme, Blattgemüse und Kräuter zu entsaften, ein Slow Juicer und Dampfentsafter kann hingegen alles an Obst, Gemüse und Kräutern entsaften.

 

 

 

Welcher Entsafter ist der Beste? – Das Ranking

 

 

Platz 1: Philips HR1921/20 

 

 

 

 

Entsafter Test Erfahrungen

Der Philips Entsafter HR1921/20 kommt bei 335 Bewertungen auf durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen

Allgemeine Produkteigenschaften:

 

  • Größe: 33 x 32 x 55cm
  • Leistung: 1100 Watt
  • Gewicht: 4,54 kg

 

 

 

Der Philips HR1921/20 gehört zu den Zentrifugalentsaftern. Das bedeutet, dass durch eine schnelle Drehung der Saft aus den Lebensmitteln herausgeschleudert und so gewonnen wird.

 

 

Produktmerkmale:

 

    • FiberBoost Technologie: Der Entsafter von Philips besitzt zwei Stufen. Mit diesen Stufen lässt sich die Saftkonsistenz flexibel für jedermann einstellen. Wenn Du lieber einen klaren Saft, ohne jegliche Faseranteile oder Ballaststoffe haben möchtest, wählst Du die Stufe 1 aus. Wenn Du aber lieber einen etwas dickflüssigeren Saft mit vielen Ballaststoffen haben möchtest, dann wählst Du die Stufe 2 aus.
    • QuickClean-Technologie: Damit das Reinigen schnell von der Hand geht, besitzt der Philips 1921/20 eine QuickClean-Funktion. Hiermit lässt sich der Entsafter binnen 1-2 Minuten reinigen. Zu dieser QuickClean Technologie gehört, dass die verwendeten Teile eine glatte Oberfläche besitzen. Dadurch können sich Fruchtfleisch o.Ä. nirgendwo verfangen, sodass alles schnell unter Wasser abgespült werden kann.
    • Vorspülfunktion: Auch die Vorspülfunktion soll das Reinigen vor allem zwischen zwei Entsaftungsvorgängen erleichtern. Hierzu gibst Du einfach etwas Wasser in den Entsafter und stellst die Stufe 1 ein. Jetzt wird das Wasser im Inneren des Entsafters hin und her geschleudert, wodurch Saftreste von den Seiten entfernt werden. Anschließend schüttest Du das Wasser weg und kannst den Entsafter für die nächste Entsaftung nutzen.
    • Spülmaschinenfest: Da wir gerade beim Thema Reinigung sind, kommen wir zum nächsten Pluspunkt: Alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest. Solltest Du mal keine Lust haben die einzelnen Teile unter fließend Wasser abzuspülen, kannst Du sie einfach in die Spülmaschine packen.
    • Große Kapazität des Tresterbehälters: Der Trester- bzw. Fruchtfleischbehälter besitzt eine Kapazität von 2,1 Litern. Diese Größe ermöglicht es, dass man je nach Obst-oder Gemüseart bis zu 3,0 Liter Saft in einem Rutsch herstellen kann, ohne, dass der Tresterbehälter zwischenzeitlich geleert werden muss. Perfekt für große Familien.
    • Große Einfüllöffnung: Im Gegensatz zu einigen anderen Entsaftern, besitzt der Entsafter von Philips eine große Einfüllöffnung von 80mm Durchmesser. Das ermöglicht, auch ganzes Obst wie z.B. Äpfel in den Entsafter zu geben. Dir spart es somit einiges an Zeit, da das vorherige zerkleinern der Zutaten entfällt.

 

 

Was sagen die Kunden?

 

 

Positiv angemerkte Punkte:

 

  • Große Einfüllöffnung
  • Stabil verbaut
  • Schnell zu reinigen
  • Gute Saftausbeute

 

Insgesamt sind die Käufer sehr zufrieden mit dem Philips HR1921/20. Positiv angemerkt wurde unter anderem, dass die Einfüllöffnung sehr groß sei. Dies ermöglicht, dass auch ganze Äpfel in den Entsafter gegeben werden können, ohne dass diese vorher extra klein geschnitten werden müssen. Ebenfalls immer wieder gelobt wurde die einfache Reinigung. Egal ob per Hand oder in der Spülmaschine, die Reinigung ist sehr einfach. Die vorhandene Vorreinigungsfunktion (QuickClean) hilft, sich im Entsafter befindende Saftreste schnell und einfach zu entfernen. Das muss man allerdings sofort nach einem Entsaftungsvorgang machen solange die Saftreste noch nicht angetrocknet sind.

Auch die Saftausbeute ist bei diesem Phillips Entsafter hoch, wobei auffällt, dass der Trester nach dem Entsaftungsvorgang immer noch etwas Restfeuchte beinhaltet.

 

 

Negativ aufgeführte Punkte

 

  •  Etwas zu groß

 

Ein Nachteil der von einigen angemerkt wurde ist, dass das Gerät doch etwas groß sei und man einiges an Platz in der Küche dafür bereitstellen müsse. Auch der Unterschied des Saftes zwischen der Stufe 1 und Stufe 2 soll nicht so groß sein, wie es in der Produktbeschreibung angepriesen wird.

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

1.) Kann man mit dem Philips HR1921/20 auch Blattgemüse entsaften?

Laut Anleitung soll dieser Entsafter mehr für das Entsaften von Obst und Gemüse gedacht sein, wie für einen Zentrifugalentsafter typisch ist. Dennoch soll das Entsaften von Spinat laut Rezension problemlos möglich sein.

2.) Befindet sich der Tresterbehälter innerhalb oder außerhalb des Gerätes?

Der Auffangbehälter für den Trester befindet sich innerhalb des Gerätes. Obwohl er sich innen befindet, ist eine einfache Reinigung problemlos möglich.

3.) Kann man mit dem Philips HR1921/20 auch Kirschen entsaften?

Ja, auch das Entsaften von Kirschen ist mit diesem Gerät kein Problem. Allerdings sollten die Kirschen vorher entkernt werden.

4.) Kann man den Entsafter auch für das Entsaften für Kartoffeln nehmen?

Ja, auch das Entsaften von Kartoffeln ist kein Problem. Manche Kunden haben allerdings angemerkt, dass der Trester nach der Entsaftung von Karotten noch etwas zu feucht sei. Wenn es wichtig ist einen sehr trockenen Trester zu haben (z.B. für die Zubereitung von Klößen) kann dieser Entsafter ggf. nicht dafür geeignet sein.

5.) Erhitzt sich der Entsafter und tötet somit wertvolle Vitamine ab?

Nein, während des Entsaftungsvorganges erhitzt sich der Entsafter nicht, sodass Vitamine, Enzyme und sonstige Nährstoffe nicht durch Hitze zerstört werden.

 

 

 

Platz 2: Entsafter Philips HR1832/00

 

 

 

Entsafter im Test 2019

Der Philips HR1832/00 kommt bei 183 Rezensionen auf 4,3 von 5 Sternen

Allgemeine Produkteigenschaften:

 

  • Größe: 41,8 x 23,8 x 23,6 cm
  • Gewicht: 2,7 kg
  • Leistung: 400 Watt
  • Lautstärke: 20 dB
  • Material: ABS Synthetik

 

 

Besondere Produktmerkmale:

 

    • Kompakt: Der Entsafter HR1832/00 von Philips besticht durch das kompakte Design. Im Gegensatz zu anderen Modellen ist dieser eher klein und handlich gehalten, wodurch er perfekt auch in kleinere Küchen passt.
    • Leichte Reinigung: Wie von den Entsaftern von Philips bekannt, sind diese mit einer QuickClean Technologie ausgestattet. Das bedeutet, dass alle Oberflächen glatt gehalten sind, sodass eine einfache Reinigung erfolgen kann und zwar innerhalb von 1-2 Minuten.
    • QuickClean Sieb: Zu der QuickClean Technologie gehört auch das QuickClean Sieb. Auch dieses Sieb besteht aus einer glatten Oberfläche. Dadurch verfängt sich das Fruchtfleisch nicht in den Siebfugen und das lästige Herauskratzen bleibt erspart.
    • Direkt servierfähig: Gläser mit bis zu einer Maximalhöhe von 12cm kannst Du prima unter den Auslauf des Entsafters stellen. So sind die Säfte sofort servierfähig und Du kannst sie sofort genießen.
    • Kapazität Fruchtfleischbehälter: Der Fruchtfleischbehälter besitzt eine Kapazität von 1 Liter. Hiermit ist dieser um die Hälfte kleiner als der HR1921/20 von Philips. Wenn Du große Mengen entsaften möchtest kann es passieren, dass Du zwischenzeitlich den Tresterbehälter entleeren musst. Das stellt an sich kein Problem da, sollte man sich vor Anschaffung aber bewusst sein.
    • Gut für kleine Haushalte: Dieser Entsafter ist durch seine kompakte Größe besonders für kleine Haushalte geeignet. Bei einer Großfamilie kann der kleine Fruchtfleischbehälter schnell an seine Grenzen kommen da dieser nur eine Kapazität von 1,0 Liter besitzt.

 

 

 

Was sagen die Kunden?

 

Positiv angemerkte Punkte:

 

  • Stabil
  • Gute Größe
  • Gute Saftausbeute
  • Kein Gespritze oder Überlaufen

 

Obwohl es sich hierbei um einen Zentrifugalentsafter handelt, sind die Kunden mit der Saftausbeute zufrieden, was zeigt, dass sich solche Entsafter gut für Anfänger eignen.

 

Negativ angemerkte Punkte:

 

  • Kleiner Fruchtfleischbehälter

 

Der Philips HR1832/00 erfreut sich großer Beliebtheit unter den Kunden. Einige Kunden bemängelten den etwas kleinen Fruchtfleischbehälter. Dadurch kann man keine großen Mengen, z.B. 1kg Karotten, in einem Durchgang entsaften. Stattdessen muss man zwischenzeitlich den Fruchtfleischbehälter entleeren und kann dann anschließend weiter entsaften.

Das ist wie oben schon angesprochen ein relativ gesehener Negativpunkt. Es ist zwar schöner, wenn man alles in einem entsaften kann, aber man kann sich auch daran gewöhnen, den Fruchtfleischbehälter zwischenzeitlich noch einmal zu entleeren. Solltest Du eine große Familie haben und regelmäßig entsaften, solltest Du dennoch darüber nachdenken Dir einen Entsafter zu kaufen, der einen größeren Fruchtfleisch-bzw. Tresterbehälter besitzt.

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

1.) Kann man damit auch Weintrauben entsaften?

Ja, auch Weintrauben können hiermit entsaftet werden. Gib dazu einfach die Weintrauben mitsamt Kernen in den Entsafter und schon nach kurzer Zeit hast Du leckeren Weintraubensaft. Sollten die Kerne sehr bitter sein kann es allerdings passieren, dass der Saft hinterher auch bitter wird. Hier am besten einmal ein paar Weintrauben zur Probe mitsamt Kernen entsaften. Dann weißt Du genau, ob der Saft für Dich zu bitter wird oder nicht.

2.) Kann man auch Ingwer damit entsaften?

Ja, auch das Entsaften von Ingwer stellt mit diesem Entsafter kein Problem da.

3.) Passen ganze Äpfel in die Einfüllöffnung rein?

Nein, die Einfüllöffnung ist hier nicht groß genug, sodass Du die Äpfel vierteln musst damit sie in die Einfüllöffnung hineinpassen.

4.) Verirrt sich Fruchtfleisch in den Saft?

Der Saft dieses Zentrifugalentsafters ist meist klar. Allerdings kann es passieren, dass sich Fruchtfleisch in den Saft verirrt, wenn der Fruchtfleischbehälter schon sehr voll ist. Also am besten den Fruchtfleischbehälter immer zügig entleeren.

5.) Können auch Grapefruits, Orangen o.Ä. hiermit entsaftet werden?

Ja, allerdings ist die Saftausbeute hier etwas gering und Du musst die Zitrusfrüchte vorher schälen, da Du sonst einen bitteren Saft bekommst.

 

 

 

Platz 3: Entsafter von Kesser

 

Entsafter Test 2019

Der Entsafter von Kesser kommt bei 72 Bewertungen auf 4,2 von 5 Sternen

 

Technische Details:

 

  • Maße: 26,5 x 17,5 x 38,5 cm
  • Leistung: 1050 Watt
  • Kabellänge: 1,2 m
  • Material: Edelstahlgehäuse

 

 

 

 

 

Produkteigenschaften:

 

  • XXL-Einfüllschacht: Der Entsafter von Kesser kommt mit einem XXL-Einfüllschacht von 8,5 cm Durchmesser her. Damit lassen sich ganze Früchte und Obstsorten, wie z.B. ganze Äpfel in den Entsafter packen. Ein Pluspunkt vor allen Dingen, wenn man eine hohe Menge an Obst oder Gemüse entsaften möchte.
  • 2 Liter Tresterbehälter: Neben dem großen Einfüllschacht besitzt der Entsafter von Kesser ebenfalls einen großen Tresterbehälter. Mit einer Kapazität von 2 Litern lassen sich auch große Mengen an Obst/Gemüse entsaften, ohne dass während des Entsaftens der Fruchtfleischbehälter entleert werden muss.
  • 2 Stufen-System: Auch das Gerät von Kesser besitzt zwei Stufen. Hiermit lässt sich allerdings nicht die Saftkonsistenz einstellen, sondern die Geschwindigkeitsstufe. Stufe 1 eignet sich perfekt für weiche Früchte und Obst wie z.B. Trauben, Bananen, Melone (ohne Schale) usw. Die Stufe 2 wird eingesetzt, wenn man hartes Gemüse wie z.B. Möhren oder Ingwer entsaften möchte.
  • Einfache Reinigung: Auch der Firma Kesser liegt eine einfache Reinigung ihrer Produkte am Herzen. Aus diesem Grund lässt sich das Messer herausnehmen, damit es einfach gereinigt werden kann. Achte darauf, die im Lieferumfang enthaltene Reinigungsbürste zu benutzen, da die Messer sehr scharf sind und man sich ansonsten leicht an den Messern verletzen kann!
  • Spülmaschinen geeignet: Alle abnehmbaren Teile sind auch bei diesem Produkt Spülmaschinen geeignet.
  • Tropf-Stopp-Funktion: Damit der Saft nicht ungehindert auf die Arbeitsfläche tropft, besitzt dieses Gerät eine Tropf-Stopp Funktion.
  • Ruckwärtstaste: Ein großer Pluspunkt ist unserer Meinung nach die Ruckwärtstaste. Es kann immer mal wieder passieren, dass sich doch etwas im Entsafter verhakt. Aus diesem Grund gibt es die Ruckwärtstaste. Hiermit drehen sich die Messer in die andere Richtung und verhaktes Obst/Gemüse wird wieder freigesetzt.

 

 

Was sagen die Kunden?

 

 

Positiv angemerkte Punkte:

 

  • Schnelle Reinigung
  • Kein Schälen notwendig
  • Rückwärtstaste
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

Vor allen Dingen die einfache Reinigung wurde von vielen Kunden lobend erwähnt. Auch die Tatsache, dass durch die große Einfüllöffnung ganze Äpfel ohne vorheriges Schälen oder zerkleinern benutzt werden können, fanden viele Kunden sehr positiv.

 

 

Negativ angemerkte Punkte:

 

  • Zu laut
  • Große Stückchen im Trester
  • Trester zu feucht

 

Die Lautstärke ist ein sehr subjektives Empfinden, weshalb hier jeder selber für sich entscheiden muss, ob ein Gerät zu laut ist oder nicht. Wichtiger für die Entscheidung sind die letzten beiden Punkte. Bei einem Kunden befanden sich nach der Entsaftung von Sellerie noch ganze Selleriestücke im Tresterbehälter. Ein anderer Kunde empfand den Trester an sich noch sehr feucht, was bedeutet, dass nicht 100% des Saftes herausbekommen wurde und von einigen Kunden als verschwenderisch angesehen wurde.

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

1.) Ist der Entsafter laut?

Ja, einigen Kunden nach ist der Entsafter zu laut. Allerdings empfindet jeder die Lautstärke anders, weshalb nur die eigene Erfahrung zeigen kann, ob das Gerät zu laut ist oder nicht.

2.) Können halbierte Orangen gepresst werden oder müssen sie vorher geschält werden?

Alle Zitrusfrüchte müssen vor dem Entsaften geschält werden, ansonsten kommen die Bitterstoffe der Schalen in den Saft und machen den Saft ungenießbar.

3.) Ist der Trester trocken?

Bei einigen Kunden war der Trester trocken, bei anderen befand sich noch etwas Restfeuchte im Trester. Auch hier spielt die subjektive Wahrnehmung wieder eine Rolle.

4.) Bildet sich beim Entsaften Schaum?

Ja, während des Entsaftens hat sich bei einigen Kunden Schaum gebildet.

 

 

 

Was ist ein Entsafter?

 

Mit einem Entsafter lässt sich der Saft von Obst, Gemüse, Kräuter und Gräser gewinnen. Ein großer Vorteil ist, dass bei selbst gemachten Säften wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Es gibt unterschiedliche Arten von Entsaftern. Eine Art von Entsafter die fast jeder im Haus hat, ist die typische Saftpresse. Allerdings ist das Einsatzgebiet hier etwas begrenzt, da man meist nur Zitrusfrüchte welche eine harte Schale und ein weiches Innenleben besitzen damit entsaften kann.

Zu den Entsaftern, die auch in der Lage sind Gemüse und Kräuter zu entsaften, gehören der Zentrifugenentsafter, der Slow Juicer sowie der Dampfentsafter. Zu allen drei Arten werden wir im Folgenden noch weiter drauf eingehen und Dir die Vor-und Nachteile der einzelnen Entsafterarten aufzeigen.

 

 

Wie funktioniert ein Entsafter?

 

Entsafter funktionieren auf unterschiedliche Art und Weise, da es unterschiedliche Arten gibt. Bei einer Saftpresse, zu der auch die typische Zitronenpresse gehört, wird das Fruchtfleisch durch mechanischen Druck auf ein Sieb gedrückt, hierbei wird der Fruchtsaft aus den Zellen gepresst und in einem separaten Behälter aufgefangen.

Bei einem Dampfentsafter sorgt der heisse Dampf dafür, dass Früchte, Obst und Ähnliches ihren Saft abgeben. Die typischen Zentrifugalentsafter, das sind häufig diese, die man in jedem Supermarkt bekommt, arbeiten mit Zentrifugalkraft. Durch die hohen Umdrehungszahlen werden die Früchte an die Wände geschleudert, wodurch das Fruchtfleisch zerstört und der Saft freigesetzt wird.

Wie die einzelnen Entsafter im Detail funktionieren und welche Vor-oder Nachteile es bei jedem Entsaftertyp gibt, werden wir Dir weiter unten vorstellen.

 

 

Was kann man alles entsaften?

 

Im Allgemeinen kann man alles entsaften, was auch nur ansatzweise Flüssigkeit enthält. Allerdings kommt es darauf an, was für einen Entsafter Du besitzt. So kann z.B. ein Zentrifugalentsafter nicht so gut Blattgemüse und Kräuter entsaften, für einen Slow Juicer hingegen gibt es quasi keine Grenzen. Wenn Du einen Slow Juicer besitzt, sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Du Paprika, Möhren, Bananen oder Ähnliches entsaften möchtest, mit einem Slow Juicer ist das alles kein Problem.

 

Diese Lebensmittel werden am häufigsten zum Entsaften benutzt:

  • Möhren
  • Äpfel
  • Quitte
  • Birnen
  • Spinat
  • Sellerie
  • Gurke
  • Pfefferminz
  • Blattsalate jeglicher Art
  • Kräuter jeglicher Art und nach Gusto
  • Ingwer

 

 

Was sind die Vorteile des Entsaftens?

 

Der Vorteil des Entsaftens ist ganz klar, dass Du auf eine einfache Art und Weise Dein tägliches Gemüse und Obst zu Dir nehmen kannst und gleichzeitig die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.

Der Trend des gesünder Lebens zieht sich weiter fort, was natürlich gut ist. So findest Du in den Supermärkten immer mehr fertige Smoothies oder Säfte, welche angeblich noch alle ihre Vitamine enthalten. Dass das sehr schwierig zu glauben ist, liegt auf der Hand. Vor allen Dingen Vitamin C ist sehr lichtempfindlich und zerfällt schon nach kurzer Zeit.

Ein weiteres Problem, das wir bei den fertigen Säften sehen ist, dass diesen häufig noch Zucker zugesetzt wird. Wenn Du Deinen Saft selber machst und süßes Obst ebenfalls zum Entsaften benutzt, ist ein zusätzlicher Zucker nicht nötig. Zumal es hierfür auch gesündere Alternativen, als dem normalen Haushaltszucker gibt.

 

 

Weitere Vorteile:

 

  • Grüne Säfte gehen besser “runter”: Gerade wenn es um “Grünzeug” geht, sprich Salate, grüne Gemüsesorten etc. haben viele Menschen ihre Probleme diese täglich zu sich zu nehmen. Eine gute Alternative hierfür ist das Entsaften. Wenn man grünes Gemüse partout nicht mag, kann man Säfte schnell und leicht auf einen Rutsch austrinken. So musst Du Dich nur für eine kurze Zeit mit einem unschönen Geschmack auseinandersetzen, hast aber jeden Tag Deinen Körper mit den nötigen Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen versorgt.
  • Vitamine bleiben erhalten: Je nachdem für welche Entsafterart Du Dich entscheidest, bleiben Vitamine und Antioxidantien im Saft enthalten. Vor allen Dingen das Vitamin C ist nicht hitzebeständig und auch unter Sauerstoffkontakt zerfällt es sehr schnell. Der Slow Juicer ist dafür bekannt, dass bei ihm alle Nährstoffe durch die schonende Zubereitung erhalten bleiben.
  • Einfache Resteverwertung: Manchmal hat man viel Obst und Gemüse eingekauft, aber dann das Essen für die Woche doch anders geplant. Nicht selten kommt es dazu, dass wir noch Dinge im Kühlschrank haben, für die wir nicht sofort eine passende Verwendung haben. Wenn es sich um Salate, Obst oder anderes Gemüse handeln sollte, kannst Du diese prima mit einem Entsafter verarbeiten und daraus nicht nur gesunde, sondern auch leckere Säfte zubereiten.
  • Weniger Zucker: Das Zucker nicht gut ist, wissen wir alle. Neben den vielen Vitaminen, die Du durch selbstgepresste Säfte zu Dir nimmst, sparst Du auch einiges an Zucker. Gekaufte Säfte haben meistens noch einiges an Zucker zugesetzt, da häufig auch unreife Früchte, Obst etc. für die Saftverwendung benutzt werden. Wenn Du Dir Deinen Saft selber zubereitest, bist Du Gewiss, dass Du nicht mehr Zucker zu Dir nimmst, als in den entsafteten Lebensmittel von Natur aus drin ist.
  • Einfach lecker: Gesund leben kann man am besten, wenn einem die Dinge auch gut schmecken. Selbstgemachte Säfte schmecken einfach super lecker und Dir stehen alle Türen offen, denn Du kannst alles ganz nach Gusto zubereiten. Wenn Dir eine Gemüsesorte nicht schmeckt, kannst Du sie einfach weglassen oder mit anderen Zutaten so mischen, dass man sie hinterher gar nicht mehr herausschmeckt.

 

Damit Du einen kleinen Überblick mit an die Hand bekommst, werden wir Dir weiter unten ein paar Rezepte mit an die Hand geben, mit denen man ganz leicht leckere Säfte zubereiten kann.

 

 

 

Was kann man alles mit einem Entsafter machen?

 

Wenn man an einen Entsafter denkt, so denkt man meistens sofort an Obst und Gemüse. Zumindest geht es mir so. Allerdings kann ein Entsafter nicht nur dazu eingesetzt werden, um die typischen gesunden Säfte zu produzieren.

Zum Beispiel kannst Du einen Entsafter auch dazu nutzen, Kartoffeln zu pürieren und zu entsaften, um diese hinterher für Kartoffelpuffer/Reibeplätzchen o-Ä. zu benutzen. Normalerweise werden die Kartoffel dafür gerieben, das kann aber sehr in die Arme gehen. Falls Du keine elektrische Reibe oder einen Mixer besitzen solltest, der die Arbeit abnehmen kann, kannst Du das auch ganz einfach mit einem Entsafter tun.

Gib dafür einfach die Kartoffel in den Entsafter. Wenn alles entsaftet wurde, kannst Du den Kartoffeltrester mit der Flüssigkeit wieder vermengen und hast Dir so die Muskelarbeit mit einer Reibe erspart.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die Zubereitung von Klößen. Hier solltest Du vor dem Kauf die Rezensionen lesen und herausbekommen, ob das jeweilige Gerät in der Lage ist alles an Saft aus dem Nahrungsmittel herauszupressen bzw. herauszuschleudern. Bei einigen Geräten ist der Trester noch zu nass, sodass Du gezwungen wärst den Kartoffeltrester noch einmal extra in einem Tuch auszuwringen. Aber das Reiben hättest Du Dir in jedem Fall gespart.

 

 

Welche Entsafter gibt es?

 

Entsafter ist nicht gleich Entsafter. Wie in so vielen Dingen im Leben, stellt der Entsafter eine Kategorie da, zu der viele unterschiedliche Arten gehören. Wir haben oben schon kurz angesprochen, dass es bei einem Entsafter nicht nur einen typischen Entsafter gibt, sondern hauptsächlich drei unterschiedliche Arten. Dazu gehören die Saftpressen, die Zentrifugalentsafter und die Dampfentsafter.

Jeder dieser Entsafterart ist in der Lage, leckere und gesunde Säfte herzustellen. Wie es immer so ist, haben alle ihre Vor-, aber auch ihre Nachteile. Damit Du sehen kannst, welcher Entsafter am besten zu Dir passt, stellen wir Dir jetzt zu jedem einzelnen Entsaftertyp die Pro’s und Con’s vor. Wir hoffen, dass wir Dir damit helfen können leichter zu entscheiden, was am besten zu Dir und Deinem Lebensstil passt.

 

 

Die Saftpressen – Gesunde Säfte leicht gemacht

 

 

Saftpressen sind wahrscheinlich die berühmtesten Entsafter die es gibt. Fast jeder hat mindestens eine Saftpresse bei sich zu Hause. Nicht nur die elektrischen Slow Juicer, die immer beliebter werden gehören zu den Saftpressen, sondern auch die berühmten Zitruspressen. Zitruspressen finden sich in fast jedem Haushalt und werden gerne zur schnellen Herstellung von Orangen-oder Zitronensaft benutzt.

Eine weitere berühmte Saftpresse ist der Slow Juicer. Häufig wird dieser mit einem normalen Zentrifugalentsafter gleich gesetzt, dabei sind beides unterschiedliche Geräte, wie Du in unserem Artikel feststellen wirst. In den folgenden Abschnitten stellen wir Dir die einzelnen Saftpressen ausführlich vor. Dabei gehen wir vor allen Dingen auf den Slow Juicer ein, da dieser für das Entsaften eine wichtige Rolle spielt, denn mit ihm kannst Du im Gegensatz zur Zitronenpresse so gut wie alles entsaften.

 

Es zwei unterschiedliche Arten der Saftpressen:

 

  • Zitruspressen (einfache Haushaltspressen)
  • Saftpressen mit mehreren Pressschnecken

 

 

 

 

 

Was ist eine Zitruspresse?

 

Die Zitruspresse gehört zu den typischen Pressen, die man fast in jedem Haushalt findet. Meist besitzt eine Zitruspresse zwei Seiten, mit denen sich große und auch kleine Zitrusfrüchte pressen lassen. Zu den berühmtesten Zitrusfrüchte zum Auspressen gehören die Zitrone und die Orange. Wie der Name schon vermuten lässt, lassen sich mit einer Zitruspresse nur Zitrusfrüchte pressen. Also alle Früchte, die eine harte Schale und ein weiches Innenleben besitzen.

 

Der Saft bei einer Zitruspresse entsteht durch mechanischen Druck. Hierbei wird das Fruchtfleisch durch das Sieb gepresst. Der Saft kann durch das Sieb hindurch in die sich darunter befindende Auffangschale abfließen. Das Fruchtfleisch samt Kerne bleibt im Sieb hängen und kann prima entsorgt werden.

Früher war eine manuelle Zitruspresse Gang und Gebe in deutschen Haushalten. Gerade während der Weihnachtszeit, in der es viele Zitrusfrüchte zu kaufen gibt, wird gerne Orangensaft hergestellt. Heutzutage ist die manuelle Zitruspresse nicht mehr in allen Haushalten zu finden.

Da gerade bei großen Saftmengen die manuelle Zitruspresse deutlich in die Arme geht, gibt es mittlerweile elektrische Zitruspressen oder solche, welchen einen Hebel besitzen. Gerade elektrische Zitruspressen sind sehr einfach im Gebrauch, wodurch sich auch große Mengen an Saft problemlos herstellen lassen. Der einzige Nachteil ist, dass man ständig dabei bleiben muss, um die Orangen-oder Zitrushälften immer wieder auszuwechseln.

 

 

Vorteile der einfachen Zitruspresse

 

  • Günstig in der Anschaffung
  • Klein und platzsparend
  • Schnelle Reinigung
  • Vitamine bleiben erhalten

 

 

Nachteile einfacher Zitruspressen

 

  • Es können nur Zitrusfrüchte entsaftet werden
  • Meist ist Muskelkraft notwendig
  • Nur für kleinere Mengen geeignet (wenn nicht elektrisch)

 

 

 

Saftpressen mit mehreren Pressschnecken

 

Neben den herkömmlichen Zitruspressen, gibt es auch noch Saftpressen mit ein oder zwei Pressschnecken. Hierbei wird das Fruchtfleisch durch die Pressen gedrückt, wobei unten der Saft herauskommt. Der große Vorteil im Vergleich zu Zitruspressen ist, dass viel mehr Früchte entsaftet werden können und das durch das Pressen keine Hitze entsteht, wodurch die Vitamine im Saft erhalten bleiben. Der berühmteste unter ihnen ist der Slow Juicer.

 

 

Was ist ein Slow Juicer?

 

Wenn Du Dich mit dem Thema Entsafter auseinandersetzt, dann bist Du mit Sicherheit schon auf den Slow Juicer gestoßen und fragst, was genau ein Slow Juicer ist. Ein Slow Juicer gehört zu den sogenannten Kaltpressen. Hierbei wird der Saft aus Früchten, Obst etc. durch mehrere Walzen gepresst, wodurch eine besonders hohe Saftausbeute zustande kommt.

Slow Juicer arbeiten meist mit einer niedrigeren Wattzahl, als Zentrifugalentsafter. Meist besitzen Slow Juicer eine Wattzahl zwischen 250-1400 Watt. Ein weiterer Unterschied zum Zentrifugalentsafter ist, dass sich die Pressschnecke horizontal oder vertikal befinden kann.

 

Vorteile des Slow Juicer

 

  • Langsame Pressung: Der Name “Slow” (auf Deutsch langsam) kommt nicht von ungefähr. Säfte, die mit einem Slow Juicer hergestellt werden, dauern um einiges länger als wenn man einen Saft mit einem Zentrifugalentsafter herstellt. Doch der große Vorteil hierbei ist, dass durch die langsame Pressung keine Hitze entsteht. Dadurch bleiben alle Inhaltsstoffe, von denen viele nicht hitzeresistent sind, erhalten.
  • Hohe Saftausbeute: Slow Juicer sind unter den Entsafterexperten dafür bekannt, dass diese meist eine 30-35% höhere Saftausbeute haben, als normale Zentrifugalentsafter.
  • Hoher Vitamingehalt: Durch die langsame Pressung mit einer niedrigen Umdrehungszahl kommt sehr viel weniger Sauerstoff an den Saft. Sauerstoff führt dazu, dass der Saft oxidiert und somit Vitamine zerfallen und nicht mehr für den Körper von Nutzen sind. Ein sehr labiles Vitamin, welches schnell zerfällt wenn es Sauerstoff ausgesetzt wird, ist das Vitamin C.
  • Leise: Slow Juicer arbeiten meist viel leiser, als normale Zentrifugalentsafter. Perfekt für alle, die empfindliche Ohren haben oder auch schon morgens einen Saft zubereiten möchten.
  • Entsaftet auch Gräser & Salate: Im Gegensatz zu Zentrifugalentsaftern können Slow Juicer alles entsaften. Vor allen Dingen auch Kräuter, Gräser und Salate, womit Zentrifugalentsafter ihre Probleme haben.

 

 

Nachteile eines Slow Juicer

 

  • Langer Pressvorgang: Die schonende Zubereitung hat ihren Preis: Die Zubereitung dauert lange. Wenn Du planst einen Saft zu zubereiten, solltest Du schon mindestens eine halbe Stunde einplanen. Das hängt natürlich auch davon ab, wie viel Obst und Gemüse Du entsaften möchtest.
  • Höhere Anschaffungskosten: Meist sind Slow Juicer etwas teurer als normale Entsafter aus dem Supermarkt. Gute Profiprodukte können schon gern mal 350€ und aufwärts kosten. Allerdings findet man mittlerweile viele Slow Juicer auf Amazon, welche man schon für 150-200€ bekommt.

 

 

Résumée

 

Wenn Du einen Entsafter nicht nur haben möchtest, um Dir lecker schmeckende Säfte zu zubereiten, sondern um Deinen Körper mit vielen Vitaminen zu versorgen, dann solltest Du über die Anschaffung eines Slow Juicers nachdenken.

 

Es gibt zwei Feinde von Vitaminen: Hitze und Sauerstoff. Beide haben durch die schonende Pressung bei einem Slow Juicer keine Chance. Somit spricht vor allen Dingen der hohe Vitamingehalt für einen Slow Juicer. Schließlich ist der Hauptgrund für die Anschaffung eines Entsafters häufig der Wunsch nach einer gesunden Lebensweise. Ein Nachteil der Slow Juicer ist, dass diese häufig etwas teurer sind als typische Zentrifugalentsafter aus dem Supermarkt.

 

 

 

Was ist ein Zentrifugalentsafter?

 

Die Besonderheit bei einem Zentrifugalentsafter ist die unterschiedliche Verarbeitung des zu entsaftendem Gemüse/Obst. Hier wird der Saft nicht wie bei Saftpressen durch das Auspressen des Fruchtfleisches gewonnen, sondern durch die Zentrifugalkraft, welche das Obst/Gemüse mit hoher Geschwindigkeit gegen das Sieb schleudert. Zentrifugalentsafter arbeiten meist mit einer höheren Wattzahl als Saftpressen das tun, da hier hohe Umdrehungszahlen erreicht werden müssen.

 

 

Vorteile der Zentrifugalentsafter

 

  • Schnelle Saftzubereitung: Ein großer Pluspunkt der für die Entsafter mit Zentrifugalkraft spricht ist die Schnelligkeit. Durch die hohen Umdrehungen wird der Saft schnell gewonnen und man kann zügig mit seinem Alltagsleben weitermachen. Auch spontane Entsaftungen sind kein Problem, da der Entsaftungsprozess zügig vonstatten geht.
  • Gute Saftausbeute: Zentrifugalentsafter haben eine niedrigere Saftausbeute als Slow Juicer. Nichts desto trotz ist die Saftausbeute in Ordnung und gerade für Anfänger völlig ausreichend.
  • Günstig in der Anschaffung: Zentrifugalentsafter gibt es heutzutage fast überall zu kaufen. Egal, ob über das Internet oder in verschiedenen Läden in Deiner Stadt. Auch in einigen Supermärkten konnten wir schon Zentrifugalentsater zu sehr günstigen Preisen entdecken. Durch Vergleiche kannst Du hier schnell einiges an Geld sparen und relativ günstig an ein Exemplar kommen.
  • Fast in jedem Supermarkt: Die Anschaffung eines Zentrifugalentsafters ist einfach. Online bekommt man sowieso fast alles, aber auch in vielen Supermärkten kann man Zentrifugalentsafter finden.

 

 

Nachteile der Zentrifugalentsafter

 

  • Niedrigere Saftausbeute als bei Slow Juicern: Im Vergleich zu Slow Juicern haben Zentrifugalentsafter eine 30-35% niedrigere Saftausbeute. Nichts desto trotz haben wir dies auch als Vorteil oder Pluspunkt oben hineingeschrieben. Die Saftausbeute ist zwar geringer, aber dennoch völlig in Ordnung, sodass dies bei einer Erstanschaffung kein Problem darstellt.
  • Nährstoffe gehen verloren: Das Thema Vitamine und Nährstoffe ist hier schon ein größerer Nachteil. Bei Zentrifugalentsaftern gehen Nährstoffe auf zwei Arten verloren. Zum Einen bildet sich durch die hohe Umdrehungszahl Hitze, damit kommen viele Vitamine nicht klar, sodass diese zerfallen. Ebenfalls kommt durch die vielen Umdrehungen vermehrt Sauerstoff an den Saft. Auch damit kommen viele Enzyme und Vitamine nicht klar, sodass diese ebenfalls zerfallen. Es gehen nicht alle Vitamine verloren, aber es bleiben auch nicht alle erhalten. Mittlerweile gibt es aber auch immer mehr Zentrifugalentsafter, welche weniger erhitzen wodurch nicht mehr so viele Vitamine zerstört werden.
  • Hohe Lautstärke: Viel Leistung kommt in den meisten Fällen immer mit einer erhöhten Lautstärke einher. Vor allen Dingen, wenn Du Dir einen Entsafter aus der unteren Preiskategorie aussuchst. An irgendetwas muss ja gespart werden. Solltest Du sehr empfindliche Ohren haben oder früh morgens einen Saft zubereiten wollen kann es sein, dass es aufgrund der Lautstärke nicht möglich ist. Hier empfiehlt es sich in ein Fachgeschäft zu gehen und diese dort live auszuprobieren. So kannst Du am besten beurteilen, ob das Gerät für Deine Wohnung geeignet ist oder nicht.

 

 

Résumée

 

Zentrifugalentsafter werden immer beliebter und sind auch in fast jedem Supermarkt zu finden. Säfte können hier sehr schnell gewonnen werden, allerdings ist die Saftausbeute geringer und der Nährstoffgehalt ebenfalls niedriger. Durch die Hitzeentwicklung und der höheren Sauerstoffaussetzung zerfallen viele der Vitamine, Nährstoffe und Enzyme, welche sich in den Lebensmitteln befinden.

Trotzdem sind wir der Meinung, dass Zentrifugalentsafter besonders gut für Anfänger geeignet sind, da die Anschaffungskosten so gering sind. Wenn man zum ersten Mal entsaftet, muss man erstmal schauen, ob das auch etwas für einen ist. Oft machen Leute den Fehler, dass sie sich sofort die besten Produkte kaufen, sehr viel Geld für ihr neues Hobby ausgeben und das Ganze nach ein paar Monaten nicht mehr machen. Das ist schade, denn das ist herausgeschmissenes Geld, welches man meist auch über einen Privatverkauf nicht mehr zu 100% zurückbekommt.

Wenn Du das Entsaften für Dich erst einmal ausprobieren möchtest, wäre es unserer Meinung nach ratsamer, erst einmal weniger Geld auszugeben und den Vitaminverlust in Kauf zu nehmen. Wenn Du nach ein paar Monaten merkst, dass das Entsaften zu Deinem Lebensalltag passt und Du es auch weiterhin machen möchtest, dann kannst Du Dich für den Kauf eines teureren Produktes entscheiden.

 

 

 

Was ist ein Dampfentsafter?

 

Dampfentsafter wurden gerade zu früheren Zeiten häufig zur Gewinnung von Säften benutzt. Auch heute erfreut sich der Dampfentsafter großer Beliebtheit. Besonders nach der Erntezeit oder wenn viel Obst, Früchte o.Ä. auf einmal entsaftet werden soll sind Dampfentsafter im Einsatz. Auf diese Art und Weise kann viel Obst schnell und einfach verwertet und länger haltbar gemacht werden. Ähnlich wie beim Dampfgaren wird bei einem Dampfentsafter Wasser erhitzt. Durch den heißen Dampf tritt die Flüssigkeit aus dem Obst aus und läuft in einen Auffangbehälter.

 

 

Wie funktioniert ein Dampfentsafter?

 

Ein Dampfentsafter besteht aus mehreren Behältern, meist drei Stück plus Deckel. In den unteren Behälter wird Wasser hineingefüllt. Der zweite Behälter ist der Auffangbehälter für den Saft mit eingebautem Auslauf. Dadrüber befindet sich ein durchlöcherter Korb, eigentlich wie ein Sieb, zusammen mit den Früchten, Beeren etc. Dadrüber kommt dann nur noch der Deckel.

Das Wasser, was sich ganz unten im Topf befindet wird erhitzt, dadurch entsteht heißer Wasserdampf. Obwohl das Wasser im unteren Gefäß zum Kochen gebracht wird, ist der entstehende Wasserdampf nicht kochend heiß. Das ist sehr wichtig, damit die Vitamine im Saft nicht zerstört werden. Doch der heiße Wasserdampf hat noch einen anderen Vorteil, denn er sorgt dafür, dass die sich im Saft befindlichen Keime abgetötet werden. Auf diese Art wird der Saft sterilisiert und keimfrei gemacht, wodurch die Haltbarkeit um ein Vielfaches verlängert wird.

Sobald sich Saft im Auffangbehälter gebildet hat, wird dieser durch einen Schlauch in Flaschen umgeleitet. Achte unbedingt darauf, dass die Flaschen vorgewärmt sind, ansonsten zerspringen sie Dir! Sobald eine Flasche voll ist, sollte sie zur längeren Haltbarkeit sofort verschlossen werden. Anschließend kannst Du sofort die nächste Flasche befüllen.

 

 

Vorteile von Dampfentsaftern

 

  • Hohe Saftausbeute: Beim Dampfentsafter hast Du eine sehr hohe Saftausbeute. Genau das, was man sich beim Entsaften wünscht. Dadurch müssen weniger Früchte, Obst etc. gekauft werden, was sich positiv auf Deinen Geldbeutel auswirkt.
  • Kann fast alles entsaften: Das Positive im Vergleich zum herkömmlichen Zentrifugalentsafter ist, dass mit einem Dampfentsafter so gut wie alles entsaftet werden kann. Egal ob Früchte, Obst, Gemüse, Blattsalate, Kohl o.Ä. Für einen Dampfentsafter ist das alles kein Problem.
  • Saft wird sterilisiert: Nur mit einem Dampfentsafter kannst Du Deinen Saft auch sterilisieren. Durch den heißen Wasserdampf werden sämtliche sich im Saft befindende Keime abgetötet. Der große Vorteil liegt hierbei, dass der Saft dadurch viel länger haltbar ist, als ohne die Pasteurisierung. Bei einem normalen Entsafter ist der Saft gekühlt nur ca. 2-3 Tage haltbar.
  • Nährstoffe bleiben erhalten: Obwohl mit einem heißen Dampf gearbeitet wird, bleiben Nährstoffe wie Vitamine, Enzyme etc. erhalten. Der Grund liegt darin, dass die Temperatur des Wasserdampfes konstant unter der Siedetemperatur bleibt. Dadurch werden Keime abgetötet, die Vitamine aber bleiben erhalten.
  • Lange Haltbarkeit: Säfte, die in einem Dampfentsafter zu bereitet wurden, sind um einiges länger haltbar als die im normalen Entsafter hergestellten Säfte. Der Grund dafür ist, dass während des Entsaftens im Dampfentsafter der Saft konstant unter Verschluss bleibt und somit keinen Kontakt zu Sauerstoff hat. Sauerstoff sorgt dafür, dass die Säfte anfangen zu oxidieren und schnell ihre Haltbarkeit verlieren. Neben der Pasteurisierung ist das ist einer der Gründe, warum Säfte aus einem Dampfentsafter länger haltbar sind, als anderweitig hergestellte Säfte.
  • Keine Entkernung notwendig: Wenn Du einen Dampfentsafter benutzt, musst Du das zu verwendende Obst nicht entkernen. Egal ob Stiel oder Kerne, alles kann dranbleiben. Durch den sich im Dampfentsafter befindenden Früchtekorb, welcher wie ein Sieb fungiert, werden die harten Überreste, auch Trester genannt, aufgefangen und nur der eigentliche Saft läuft in den Auffangbehälter.

 

 

Nachteile von Dampfentsaftern

 

  • Zeitaufwendiger: Das Entsaften mit einem Dampfentsafter ist relativ zeitintensiv. Dadurch, dass der heisse Wasserdampf dafür sorgt, dass die Früchte platzen und damit ihren Saft freigeben, kann es schon bis zu mehrere Stunden dauern, bis der Entsaftungsprozess vollständig abgeschlossen ist. Das ist allerdings immer abhängig von den Lebensmitteln, die benutzt werden. Bei weichen Früchten wie z.B. Trauben dauert es nicht ganz so lange wie bei Nahrungsmitteln, mit fester Schale.
  • Nur für große Portionen geeignet: Der ganze Prozess des Entsaftens mit einem Dampfentsafter dauert im Allgemeinen schon relativ lange. Aus diesem Grund lohnt es sich mehr, wenn man wirklich große Portionen dampfentsaften möchte. Hast Du z.B. einen Pflaumenbaum bei Dir im Garten stehen und weißt nicht wohin mit den ganzen Pflaumen, kannst Du diese prima in einem Dampfentsafter entsaften und somit länger haltbar machen. Für das tägliche Entsaften für zwischendurch ist ein Dampfentsafter nicht geeignet.
  • Höherer Energieverbrauch: Dadurch, dass der Dampfentsafter meist für mehrere Stunden aktiv arbeitet und den Wasserdampf erzeugen muss, hat dieser gegenüber den anderen Entsaftern meist einen höheren Energieverbrauch. Dadurch, dass man einen Dampfentsafter nicht jeden Tag benutzt, sondern nur ein paar Mal im Jahr für größere Fruchtmengen, ist dieser Negativpunkt unserer Ansicht nach allerdings nur relativ.

 

 

Résumée

 

Auch mit einem Dampfentsafter lässt sich fast alles entsaften. Schön ist, dass man die Zutaten weder schälen noch entkernen muss, was einiges an Zeit spart. Vor allen Dingen wenn große Mengen, wie bei einem Dampfentsafter üblich, verarbeitet werden. Wie beim Slow Juicer auch, bleiben hier alle Enzyme und anderweitige wichtige Nährstoffe erhalten. Doch der große Pluspunkt liegt woanders: Denn beim Entsaften mit einem Dampfentsafter werden die Säfte gleichzeitig auch noch pasteurisiert. Dadurch sind sie viel länger haltbar und Du kannst sie für einen längeren Zeitraum zubereiten.

Der Nachteil eines Dampfentsafters ist, dass dieser sich nicht für das alltägliche Entsaften eignet. Stattdessen kommt dieser zum Einsatz, wenn große Mengen an Früchten, z.B. nach einer Ernte, anfallen und verarbeitet werden müssen.

 

 

Welcher Entsafter ist der Beste?

 

Wenn es um den Kauf eines Entsafters geht, gibt es mehrere Fragen die man sich vorher stellen und Dinge, auf die man achten sollte. Unserer Meinung nach sind diese vier Fragen am wichtigsten. Denn hier kann sich schon schnell entscheiden, ob Du eher der Typ für einen Zentrifugalentsafter, einen Dampfentsafter oder eine Saftpresse (Slow Juicer) bist.

 

1. Warum entsaften?

Zu allererst solltest Du Dir die Frage beantworten, warum Du eigentlich entsaften möchtest? Liegt der Hauptgrund darin, dass Du gerne gesünder leben und Deinen Körper mit so vielen wichtigen Nährstoffen wie nur möglich versorgen möchtest? Wenn Deine Antwort hier “Ja” lautet, dann weißt Du schon einmal dass Du einen Entsafter brauchst, bei dem so viele Nährstoffe wie nur möglich erhalten bleiben. Wie Du oben schon lesen konntest, sind gerade Slow Juicer beliebt unter den Entsafterprofis, da diese nicht nur so gut wie alles entsaften können, sondern eben auch, weil bei ihnen alle Nährstoffe, Vitamine, Enzyme etc. erhalten bleiben.

 

2. Was möchtest Du alles entsaften?

Auch diese Frage kann schon eingrenzen, welche Entsafter für Dich in Frage kommen und welche nicht. Möchtest Du z.B. nur leckere Obstsäfte zubereiten, aber die Finger von Blattgemüse oder Kohl lassen, dann kann ein einfacher Zentrifugalentsafter für Dich schon ausreichend sein. Zentrifugalentsafter sind meist nicht in der Lage Kohl, Blattgemüse, Kräuter etc. zu entsaften. Dafür sind sie günstig in der Anschaffung und Säfte lassen sich schnell zubereiten.

 

3. Wie oft möchtest Du entsaften?

Auch diese Frage ist wichtig vor einem Kauf zu beantworten. Die meisten wollen mehr Gesundheit in ihr Leben bringen und wollen deshalb regelmäßig entsaften. Wenn das auch bei Dir der Fall ist, dann scheidet der Dampfentsafter aus. Dieser eignet sich besonders für große Mengen, aber nicht für das tägliche Entsaften. Bleiben noch der Zentrifugalentsafter und der Slow Juicer übrig, diese eignen sich hevorragend für das tägliche Juicen (Entsaften).

 

4. Wie viel Geld steht Dir zu Verfügung?

Die Frage des Geldes spielt bei jedem Kauf immer eine große Rolle. Zum Glück gibt es alle drei Entsafterkategorien mittlerweile für erschwingliche Preise. Wobei man sich hier immer bewusst sein muss, dass man bei günstigeren Modellen auch immer Abstriche machen muss. Hier muss jeder für sich selber entscheiden, worauf er verzichten kann und mit welchen Mankos es sich leben lässt. Wenn Du alle vier Fragen durchgehst und diese für Dich beantwortest, kannst Du schnell sehen, welcher Entsafter für Dich am besten geeignet ist und welcher eher nicht.

 

 

Tabelle: Welcher Entsafter eignet sich für mich?

 

Wir wissen, dass es manchmal etwas schwierig sein kann, das richtige Modell für sich zu finden. Jeder Entsafter hat seine eigenen Vor-und Nachteile. Was der eine nicht kann, kann der andere vielleicht besonders gut. Dass kann schon etwas überfordernd sein. Genau aus diesem Grund haben wir Dir hier eine Tabelle erstellt. Diese Tabelle gibt Dir noch einmal einen kleinen Überblick über die Eigenschaften der jeweiligen Entsafter.

Du kannst auf einem Blick sehen, wozu der jeweilige Entsafter geeignet ist. Wir hoffen, dass Du so einen noch besseren Überblick dafür bekommst, wozu sich welcher Entsafter eignet und welcher für Dich der beste Entsafter ist. Wenn Du meinst, dass hier noch etwas fehlt, dann schreibe es uns gerne unten in die Kommentare :o)

 

 

ZentrifugalentsafterSlow JuicerDampfentsafter
Täglicher Gebrauch? GeeignetGeeignetNicht geeignet
Soll auch Blattgemüse entsaftet werden?Kann kein Blattgemüse entsaftenKann alles entsaftenKann alles entsaften
Sollen alle Nährstoffe erhalten bleiben?Viele Nährstoffe & Vitamine gehen kaputtNährstoffe bleiben erhaltenNährstoffe bleiben erhalten
Wird pasteurisiert? NeinNeinJa
Große Mengen auf einmal entsaften?NeinNeinJa
Nötiges Budget40-150€80-300€40-100€

 

 

 

Was ist ein guter Entsafter?

 

Ein guter Entsafter sollte mehrere Kriterien erfüllen. Er sollte leicht zu reinigen sein, Obst und Gemüse entsaften können, lange haltbar sein und vor allen Dingen sollten so viele Mineralien und Vitamine während des Entsaftungsvorgangs erhalten bleiben wie nur möglich.

Natürlich kommt es hier auf deinen persönlichen Geschmack an. Wenn Du kein Fan von Gemüse bist und Du Dir einen Entsafter nur für das Entsaften von Obst kaufen möchtest, dann kannst Du auch einen Entsafter nehmen, der nicht für Gemüse, z.B. Salate, geeignet ist. In der Produktbeschreibung des jeweiligen Produktes steht eigentlich immer beschrieben, für welche Nahrungsmittel der Entsafter geeignet ist und für welche nicht.

Damit Du für Dich den besten Entsafter findest, stellen wir Dir im folgenden einige Kaufkriterien vor, über die Du vorher nachdenken und bei dem jeweiligen Gerät überprüfen solltest. Nicht alle Kriterien sind für jedermann gleichwichtig. Deshalb stellen wir Dir alles vor und Du kannst für Dich hinterher entscheiden, welche Kriterien für Dich ein guter Entsafter erfüllen sollte und welche nicht.

 

 

Kriterien, die Du vor einem Kauf beachten solltest

 

Kommen wir endlich zu den Kriterien, die Du vor dem Kauf eines Entsafters beachten solltest. Sich über ein neues Produkt zu informieren nimmt immer einiges an Zeit in Anspruch. Dabei kann es schnell passieren, dass man ein paar Punkte vergisst zu beachten, die einen nach dem Kauf stören können. Wir wollen Dir helfen Fehlkäufe zu vermeiden und stellen dir aus diesem Grund jetzt Punkte vor, über die Du vor einem Kauf zumindest einmal nachgedacht haben solltest.

 

 

Lautstärke

 

Kommen wir zum Thema Lautstärke. Ein Punkt, der von jedem anders wahrgenommen wird und deshalb sehr subjektiv ist. Nichtsdestotrotz ist es ein wichtiger Punkt, über den man vor einem Kauf nachdenken und sich informieren sollte. Wohnst Du in einem Mehrfamilienhaus mit dünnen Wänden und möchtest sofort morgens vor der Arbeit einen gesunden selbstgemachten Saft zu Dir nehmen? Dann solltest Du definitiv ein Modell nehmen, dass so leise wie möglich ist. Nachbarschaftsstreite sind nie angenehm und wenn man solchen Streitigkeiten aus dem Weg gehen kann, ist das immer eine gute Sache.

Auch wenn Du Kinder hast, ist dieses Thema wichtig. Wie sagt man so schön “Schlafende Kinde sollte man NIE wecken” :o).

 

 

Reinigung

 

Auch das Thema Reinigung ist wichtig. Bevor Du Dir einen Entsafter zulegst informiere Dich, wie gut die Reinigung verläuft. Insbesondere auch im Hinblick darauf, ob einzelne Teile spülmaschinenfest sind oder nicht. Gut sind immer solche Entsafter, bei denen die meisten Teile abnehmbar sind. So kann man alle Stellen gut reinigen. Wenn die Teile dann auch noch spülmaschinenfest sind, ist das eine große Arbeitserleichterung und ein großer Pluspunkt für das jeweilige Modell.

 

 

Einfülltrichter

 

Wenn man sich mit dem Entsaften gerade erst frisch auseinandergesetzt hat, ist dieser Punkt etwas, der von vielen Anfängern gerne übersehen und hinterher bemängelt wird. Achte darauf, dass der Einfülltrichter groß ist, sodass Du so wenig Schneidearbeit wie nur möglich hast. Manche Produkte besitzen einen relativ kleinen Einfülltrichter. Das bedeutet für Dich, dass Du das Gemüse, Obst etc. klein schneiden musst, damit es in den Einfülltrichter passt. Das ist unserer Meinung nach nicht das Schlimmste, aber wenn man irgendwo Zeit sparen kann, sollte man das auch tun.

 

 

Was kann das Produkt entsaften?

 

Falls Du keine Lust hattest, Dir unseren ausführlichen Bericht durchzulesen (was wir Dir aber dringend ans Herz legen ;o) ), solltest Du vor dem Kauf unbedingt darauf achten, was das Modell alles entsaften kann. Noch einmal zur Erinnerung, Zentrifugalentsafter können alles außer Blattsalate, Kohl, Kräuter und Gräser entsaften. Bei Slow Juicern und Dampfentsaftern ist das kein Problem. Hier bleiben nicht nur alle Nährstoffe enthalten, sondern Du kannst damit auch alles entsaften was Dir in die Finger kommt.

 

 

Konsistenz des Saftes

 

Bei der Konsistenz des Saftes helfen Dir nur Erfahrungswerte von anderen. Hier gilt es, sich so viele Bewertungen wie nur möglich durchzulesen. Uns ist aufgefallen, dass bei einigen Zentrifugalentsaftern im unteren Preissegment häufig angemerkt wurde, dass der Saft häufig noch zu breiig sei und sich noch einiges an Flüssigkeit im Trester befand. Wenn Freunde oder Verwandte von Dir einen Entsafter besitzen, können sie Dir ihre Erfahrungen sagen. Auch gibt es einige Facebookgruppen, die sich rund um das Thema Entsaften drehen. In diesen Gruppen kannst Du auch nach nach Erfahrungswerten und Modellen fragen, die sich besonders für Anfänger eignen. Gleichzeitig findet man hier immer wieder tolle und leckere Saftrezepte.

 

Anzahl der Stufen

 

Die Anzahl der Stufen kann nicht nur über Lautstärke entscheiden, sondern bei einigen auch über die Konsistenz des Saftes. Häufig dient die Stufe 1 dazu, einen klaren Saft zu bekommen, der kaum bis gar keine Festbestandteile mehr aufweist. Bei einigen Entsaftern dient die Stufe 2 dazu, dass der Saft dickflüssiger wird und mehr Ballaststoffe besitzt. Dadurch wirst Du satter, bekommst noch mehr Vitamine und kommst über einen längeren Zeitraum ohne zusätzliche Snacks aus.

 

 

Füllvolumen Saftbehälter

 

Das Füllvolumen des Saftbehälters spielt ebenfalls eine große Rolle. Möchtest Du gerne für Deine ganze Familie einen Saft herstellen und nicht nach ein paar Minuten schon den Saftbehälter leeren, solltest Du darauf achten, dass der Saftbehälter groß genug ist.

 

 

Füllvolumen Tresterbehälter

 

Auch das Füllvolumen des Auffangbehälters ist wichtig. Damit Du auch hier nicht ständig zurück in die Küche und den Tresterbehälter leeren musst, solltest Du auch hier darauf achten, dass dieser groß genug ist für Deine Bedürfnisse. Lebst Du alleine können diese Behälter verständlicherweise kleiner sein, als bei einer Großfamilie.

 

 

Ersatzteile nachkaufbar?

 

Wenn Du Dich für ein Gerät entscheidest, schaue dass Du eine Marke benutzt, bei der man auch Ersatzteile nachkaufen kann.

Bei manchen Produkten von Marken die man hier noch nicht so gut kennt, kann das manchmal etwas schwieriger werden. Es muss natürlich nicht sein, dass etwas kaputt geht, aber wenn man einen Entsafter über mehrere Jahre fleißig nutzt und zufrieden mit dem Gerät ist, geht mit der Zeit immer etwas kaputt. Deshalb ist es schön wenn man weiß, dass man zur Not die Möglichkeit hat, Ersatzteile nachzukaufen. So ist man nicht gezwungen, gleich ein ganz neues Gerät zu kaufen.

 

 

Umtausch möglich?

 

Die Frage des Umtausches ist auch immer wichtig. Normalerweise hat man damit heutzutage unserer Erfahrung nach nicht mehr so große Probleme. In den meisten Fällen werden bei Defekt, solange Du Dich noch in der Garantiezeit befindest, Geräte oder Geräteteile problemlos ersetzt.

Trotzdem solltest Du immer darauf achten, dass Du bei hochwertigen Geschäften einkaufst. Auch unten erwähnte Privatkäufe sind eine Möglichkeit günstig an Entsafter zu kommen. Allerdings entfällt hier die Garantie. In dem Falle dass das Gerät aus irgendwelchen Gründen nicht mehr funktioniert, hast Du niemanden auf den Du zurückgreifen kannst und der Dir das Gerät austauschen kann.

 

 

Geld sparen durch Gebrauchtkauf

 

Weiter oben haben wir Dir im Résumée der Zentrifugalentsafter gesagt, dass wir es ratsam fänden, wenn man den Vitaminverlust bei einem Zentrifugalentsafter in Kauf nimmt, sich dafür einen günstigeren Entsafter kauft bis man weiß, dass man das Entsaften auch weiterhin regelmäßig durchführt und sich anschließend ein qualitativ hochwertigeres Produkt zulegt.

Natürlich können wir verstehen, dass es einigen primär darum geht genug Vitamine und Nährstoffe täglich zu sich zu nehmen. Deshalb wollen wir Dir eine Möglichkeit vorstellen, mit der Du manchmal richtige Schnapper machen und günstig an gute Entsafter kommen kannst.

Dazu gehört der Privatverkauf über Ebay oder Ebay Kleinanzeigen zum Beispiel. Hier bieten immer wieder Leute teilweise kaum benutzte Entsafter an, weil sie nach ein paar Wochen gemerkt haben, dass das nicht in ihren Alltag passt. Hiervon kannst Du profitieren und relativ günstig an einen guten Entsafter, wie z.B. einen Slow Juicer kommen.

 

 

Welche Alternativen zum Entsafter gibt es?

 

Wenn Du gesund leben und Deinen Körper mit vielen Mineralien und Vitaminen versorgen möchtest, dann ist die Anschaffung eines Entsafters nicht zwingend notwendig. Die meisten Menschen haben einen Mixer bei sich zu Hause. Hiermit kannst Du wunderbar Smoothies herstellen. Smoothies haben den Vorteil, dass sich dort nicht nur der Saft befindet, sondern auch alle Fasern und Ballaststoffe, mit denen Nahrungsmittel einherkommen.

So bekommst Du nicht nur Deine tägliche Portion an Vitaminen, sondern kannst den Smoothie auch gleich als einen Snack für zwischendurch nehmen, der Dich für 1-2 Stunden satt halten wird. Solltest Du zusätzlich noch Haferflocken in Deinen Smoothie packen, welche ebenfalls voll mit Vitaminen sind, kannst Du sogar über einen noch längeren Zeitraum gesättigt durch den Tag gehen.

 

 

Rezepte zum Entsaften

 

Im Folgenden stellen wir Dir ein paar Rezepte vor, mit denen Du leckere und gesunde Säfte herstellen kannst. Für noch mehr Rezepte, durchsuch das Internet. Hier findest Du tausende von Seiten auf denen Du kostenlos tolle Rezepte und Anleitungen findest, wie Du ganz einfach leckere Säfte zubereiten kannst.

Einige Kombinationen sind sogar extra für die Stärkung des Immunsystems gedacht. Also, schau einfach mal nach und probiere so viele Säfte wie nur möglich aus.

 

 

Spinat-Möhren Saft

 

  • 1 Tasse Spinat
  • 5 Möhren
  • 1/2 Zitrone
  • 15 g Ingwer

 

Der Sommersaft

 

  • 3/4 Ananas
  • 1 Mango
  • 1/2 Limette
  • 1 Pfirsich
  • 1 Stange Minze

 

Möhren-Ingwer Saft

 

  • 8 große Möhren
  • 1 Orange
  • 1-2 cm Ingwer
  • Löffelspitze Kurkuma

 

 

 

 

Quellenverweise:

 

https://www.eujuicers.de/magazin/9-entsafter-rezepte-zur-bekaempfung-von-bakterien-und-viren

https://happy-vita.de/rezept/saft/exotischer-traum-saft-rohkost-rezept-fuer-entsafter-und-saftpresse.html

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